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Was die Großmutter noch wusste: Apfel-Wirkstoff bremst Krebszellen
von Anfang an

„Ein Apfel am Tach’ hält den Doktor in Schach“, dichtet der Volksmund. Bei genauem Hinsehen sind es aber zwei Äpfel, die das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, spürbar reduzieren könnten. Das zumindest behaupten Forscher des Straßburger Instituts zur Erforschung von Krebsleiden im Verdauungsapparat (IRCAD).

Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Äpfel einen Wirkstoff enthalten, der das Zellwachstum hemmt und mögliche Krebszellen tötet. Versuche mit Laborratten haben diese Vermutung bestätigt, heißt es in einer Presseinformation. Die Wirkstoffmenge, die den Tieren über das Trinkwasser zugeführt worden war, entspräche dem Verzehr zweier Äpfel am Tag. Nicht zulässig sei jedoch der Umkehrschluss, dass regelmäßiger Apfelkonsum vor Darmkrebs schütze. Der Ausbruch von Krebskrankheiten hänge von zu vielen Faktoren ab. Ein IRCAM-Sprecher nannte die Zusammensetzung der überwiegenden Nahrung und den Konsum von Tabak als typische Risikofaktoren.

Bearbeitet von: Cornelius Bischoff  -  Quelle: Das Textbüro - Red. Landschau
 


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