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Was Hänschen nicht lernt: Marburger Studie nennt wahre Gründe für PISA-Tief

Dass Kleinkinder, die die Welt, statt unter der liebevollen Fürsorge ihrer Eltern, im Schatten von „Teletubbies & Co.“ kennen lernen, ein gestörtes Verhältnis zu ihrer Umgebung entwickeln, ist eigentlich keiner Diskussion wert. Dass Ausdruck und Verständnis dieser Kinder anders geprägt werden, als dies bei Altersgenossen der Fall ist, die frühzeitig lernen, Sprache als ein Mittel anzuwenden, mit ihrer Umwelt in einen sinnvollen Kontakt zu treten, liegt ebenfalls auf der Hand. Und schließlich wundert es nicht, wenn zahlreiche Mitglieder der „Tinky Winky-Dipsy-Laa Laa-und Po-Generation“ dank mangelhaftem Sprachverständnis nicht in der Lage sind, die Anforderungen zu erfüllen, die der Bewertung eines durchschnittlichen Schulkindes zu Grunde liegen. Zu dieser Erkenntnis gelangte nun auch die Marburger Wissenschaftlerin Prof. Dr. Roswitha Berger.

In einem Pressegespräch unterstrich die Fachfrau, dass die Wurzeln des anhaltenden PISA-Debakels an deutschen Schulen tiefer gründen, als von den meisten Fachleuten zugegeben wird. „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, lautet die Kurzform der Studie, die in der Erkenntnis gipfelt, dass die sprachliche Erziehung von Kindern bis zu einem Alter von etwa viereinhalb Jahren abgeschlossen sein muss. Spätere Bildungsversuche seien in den seltensten Fällen geeignet, die Löcher zu füllen, die mangelndes Interesse der Eltern und anhaltendes US-Serien-Gebrabbel in den Köpfen der Kinder hinterlassen haben.

Bearbeitet von: Cornelius Bischoff  -  Quelle: Das Textbüro - Red. Landschau
 


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