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Wo die Liebe hinfällt: Wissenschaftler versprechen leibliche Kinder für homosexuelle Paare

In den Farben des Regenbogens malen Wissenschaftler der Universitäten in Dresden und Manchester das Bild der Familie im Jahr 2020. Rund 15 Jahre wird es dauern, bis die Stammzellen-Forschung auch homosexuellen Paaren den Weg zu leiblichen Kindern öffnet. Die entsprechende Technik sei schon heute in Grundzügen vorhanden, bestätigten Giuseppe Testa und John Harris in einem Pressegespräch.


Die Idee der Wissenschaftler ist es, eine Körperzelle des einen Partners in die geliehene Eizelle einer Frau zu verpflanzen. Den Stammzellen des zu erwartenden Zellhaufens (Blastozyst) steht die gesamte Spanne der üblichen Entwicklungsmöglichkeiten offen – eingeschlossen einer „weiblichen“ Eizelle. Diese könnte mit dem Sperma des anderen Partners befruchtet werden und einer normalen Menschwerdung stünden keine Hindernisse im Weg. Zwar wäre lesbischen Paare die Geburt eines Jungen versagt. Entsprechende Versuche an Mäusen seien jedoch vielversprechend verlaufen. Ob die geschilderte Reproduktionstechnik auf das Interesse der Zielgruppe stößt ist zweifelhaft. Erste Reaktionen aus homosexuellen Kreisen signalisieren Zurückhaltung. Bioethiker fürchten zudem eine gesellschaftliche Ausgrenzung der, auf diesem Wege gezeugten, Kinder.

Bearbeitet von:   -  Quelle: Das Textbüro - Red. Landschau
 


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