Übersicht aller Meldungen der KW 34 im Jahr 2004 
  
Sekt oder Selters: Hotelbesitzer lockt fromme Fundis mit "christlichen Werten"  | mehr |
 
 Durch fromme Schauder sorgt derzeit das Hotel „Traube“ in Ebnat-Kappel für Aufsehen. Seit einigen Wochen werde das Gasthaus im schweizerischen Kanton St. Gallen „konsequent nach christlichen Grundsätzen geführt“. Das zumindest behauptet Inhaber Werner Arn. Nach Presseinformationen habe der neue Chef die komplette Belegschaft gekündigt und das ehemals gut besuchte Haus mit einem generellen Rauch– und Tanzverbot belegt. Begründung: „Tanz ist der Anfang von Hurerei, Partnertausch der erste Schritt zum Ehebruch.“ ...
 
 
  
Kein Ende in Sicht: St. Pöltener Pornoskandal treibt Katholiken aus der Kirche  | mehr |
 
 Das Ausmaß des Schadens, den die Pöltener-Pädo-Priester dem Ansehen des Vatikans in der österreichischen Öffentlichkeit zugefügt haben, ist bislang nicht abzusehen. Zwar halten 92 Prozent der Bevölkerung die katholische Kirche noch immer für „eine wichtige moralische Instanz“, seit aber immer neue Details aus dem geheimen Sexleben der Priesterschüler und Hintergründe des Machtapparates von Bischof Kurt Krenn bekannt werden, wenden immer mehr Katholiken ihrer Kirche den Rücken. ...
 
 
  
Hilfe, die ankommt: Sorgentelefon gibt Kraft für den Alltag mit Pflege-Patienten  | mehr |
 
 Ein Beratungstelefon für Angehörige von pflegebedürftigen Senioren haben der Landesverein für Innere Mission in der Pfalz und das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium eingerichtet. Das Angebot richtet sich an Menschen, die als Fachkräfte im Bereich der Altenhilfe arbeiten oder die Pflege von alterskranken und desorientierten Familienmitgliedern übernommen haben. ...
 
 
  
Hin und weg: Einweg-Touristen entdecken die Schweiz als Sprungbrett zur Ewigkeit  | mehr |
 
 Eine steigende Zahl „Einwegtouristen“ nutzt die sprichwörtliche schweizer Hilfsbereitschaft für ein besonderes Anliegen: Als einzige Nation der Welt gestattet das Recht der Eidgenossen eine Hilfe zum Selbstmord unter ärztlicher Aufsicht. Nach Presseinformationen nahmen allein im vergangenen Jahr über 260 Lebensmüde aus aller Welt diesen außergewöhnlichen Service in Anspruch. ...
 
 
  
Partner im DIAKOnetz: Gefäßzentrum Oberrhein gibt Hoffnung bei diabetischem Fuß  | mehr |
 
 Im Kampf gegen eine steigende Zahl von Amputationen in Deutschland stehen die Spezialisten des „Gefäßzentrums Oberrhein.“ An Kliniken in Mannheim, Speyer und Landau versorgt ein Team hochqualifizierter Fachmediziner Menschen mit Gefäßkrankheiten aus allen Teilen der Republik. Der Zusammenschluss überregional anerkannter Spezialisten sorgt für bestmögliche Therapie auch bei solchen Patienten, die an seltenen Formen der verbreiteten Krankheit leiden. ...
 
 
  
Umsonst und draußen: Katholische Jugend sucht Hilfsprojekte zum Anpacken  | mehr |
 
 „Über 1.500 Jugendliche würden Ihnen gerne helfen. Wenn Sie Ideen haben, wobei und wie, dann melden Sie sich bitte.“ Mit diesem ungewöhnlichen Aufruf wendet sich Weihbischof Jörg Michael Peters derzeit an die Öffentlichkeit. Gesucht werden gemeinnützige Einrichtungen zwischen Mosel und Sieg, die eigene Projekte bei der Sozialaktion „72 Stunden - ohne Kompromiss“ anmelden wollen. Bei dem Vorhaben des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) stehen die jungen Menschen vom 7. bis 10. Oktober bereit, um während 72 Stunden an sozialen oder kulturellen Projekten mitzuarbeiten. ...
 
 
  
Hilfe, die ankommt: Diakonisches Werk bietet Partnerschaft bei Hartz IV-Projekten  | mehr |
 
 Auch Billig-Jobs bieten eine Möglichkeit, Langzeitarbeitslose wieder an die Chancen des „ersten Arbeitsmarktes“ heranzuführen. Nach Ansicht von Diakonie-Präsident Dr. h.c. Jürgen Gohde sei es unklug, ein vorschnelles Urteil über die geplanten Reformen zu sprechen. Die Verantwortlichen stünden aber in der Pflicht, darauf zu achten, dass die geplanten Ein- oder Zwei-Euro-Jobs nicht zu einer Sackgasse für die darin beschäftigten Menschen werden. Der Präsident des Diakonischen Werkes der EKD fordert, dass solche Jobangebote mit einer garantierten Mindestdauer angeboten und sozialpädagogisch begleitet werden. ...