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Unbekannt: Schweizer Diakonie sucht Profil in der Öffentlichkeit

Die Diakonie wird gebraucht, aber kaum wahrgenommen. Das ist das Fazit einer Veranstaltung des schweizerischen Diakonieverbandes. Unter Leitung von Peter Schmid, Ratsmitglied des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, diskutierten die sechs evangelischen Kirchenratsvertreter der Ostschweiz über Bedeutung und Zukunft der Diakonie im ländlichen Raum.


„Rund 23 Prozent der Bevölkerung leisten unbezahlte Dienste an Dritten“, rechnet der Volkswirtschafter Hanspeter Haltner. Der „klassiche“ Träger des diakonischen Gedankens sei 40 bis 54 Jahre alt, habe eine gute Ausbildung und sei wahlweise in Beruf oder Haushalt tätig. Weniger positiv lautet das Urteil im Blick auf das Engagemnet der Wirtschaft. Nach Ansicht von Marcel Steiner werde das Anliegen der Diakonie vom überwiegenden Teil der Unternehmer kaum wahrgenommen. Der Verleger ist sicher: „Die meisten werden das Wort gar nicht kennen.“ Kaum ein Unternehmer hätten verstanden, dass der Dienst am Menschen ein Chance biete, die eigene Betriebskultur zu entwickeln. Im Gegensatz dazu stünden solche Betriebe, die zwar formell nach dem Leitbild der tätigen Nächstenliebe arbeiteten, dabei aber nicht wüßten, dass diese Art sozialen Engagementrs durch den Begriff der „Diakonie“ gekennzeichnet ist.

Bearbeitet von:   -  Quelle: Das Textbüro - Red. Landschau
 


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