| *** Nachrichten aus dem DIAKOnetz *** | Zukunftssorgen: Pflegenachwuchs fordert bessere Ausbildung für Gesellschaft im Wandel Mehr Zeit in der Pflege und bessere Ausbildungsbedingungen sind zwei Forderungen von rund 1.300 Pflegeschülern bei dem ersten Hamburger Fachkongress „Zukunft Pflegen“. Vor allem der Wandel in der Altersstruktur unserer Gesellschaft mache eine Neuorientierung des Pflegeberufes notwendig, so Prof. Dr. Astrid Elsbernd. Die Pflegewissenschaftlerin ist überzeugt, dass steigende Anforderungen an die Pflegekräfte eine grundlegende Neuorientierung der Ausbildung notwendig machen.
„Ein Berufsbild entwickelt sich erst dann ausreichend, wenn rund zehn Prozent der Beschäftigten im akademischen Bereich tätig sind“, rechnet Prof. Elsbernd. Unter diesem Gesichtspunkt zähle die Bundesrepublik zu den Schlusslichtern unter den europäischen Industrienationen. Nur knapp vier Prozent aller Pflegenden erfüllten die genannte Bedingung in Deutschland. In Großbritannien sei es üblich, dass die Kompetenzen von Krankenschwestern, die der Ärzte in einigen Bereichen übertreffen, erklärte die Wissenschaftlerin am Rande der Tagung. Der Kongress "Zukunft Pflegen" richtet sich an Auszubildende aller pflegerischen Berufe. Eine Wiederholung der Veranstaltung stellt der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhaus Verband (DEKV) in Aussicht. Otto Buchholz: "Euphorie und Beteiligung der Kongressteilnehmer nötigt den Vorstand des DEKV, sich Gedanken über eine Fortsetzung zu machen.“ Interessenten bekommen weitere Informationen auf den Internetseiten des DEKV. Die Webadresse lautet
www.dekv-ev.de
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