Surftipp: Zeichentrick-Kirche glaubt an Spieltrieb der "Narren" im Web Ein Geheimtipp für Internetnutzer, die schon immer einmal wissen wollten, wie eine Kirche von innen aussieht, ist die „Church of Fools“. In flüssigen 3D-Animationen, bevölkert von witzigen Comic-Figuren und gesegnet mit allen Annehmlichkeiten säkularer Plauderecken im Web, bietet das virtuelle Gotteshaus zahlreiche Möglichkeiten zu einem unverbindlichen Kontakt mit Gottes Bodenpersonal; ohne sich vor Freunden und Bekannten als potenzieller „Frommfisch“ outen zu müssen.
„Alle Menschen suchen einen Sinn in ihrem Leben“, sagt Pastor Jonathan Kerry, „wir sind davon überzeugt, dieses Ziel ist Gott.“ Um ihre Überzeugung einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen, hatte sich die evangelisch-methodistische Kirche in Großbritannien an dem „Bau“ der virtuellen Kathedrale beteiligt. Initiator des Projektes ist Simon Jenkins, Chefredakteur des christlichen Online-Magazin „Ship of Fools“ (Narrenschiff).
Besuchern bietet das Internet-Gotteshaus alle „Dienstleistungen“, die fleißige Kirchgänger von ihrem regulären Andachtsort gewohnt sind. Ein waschechter Gottesmann wacht über die Hausregeln, hält – in Form eines animierten Cartoon-Figürchens - kleine Andachten und spricht mit Touristen aus der virtuellen Welt. Die können beten, singen, ausruhen oder sich, eher untypisch für handelsübliche Gotteshäuser – unterhalten. „Über Gott und die Welt“, bestätigt Pastor Jonathan Kerry. Wer es ausprobieren möchte findet die „Church of Fools“ unter der Webadresse
ship-of-fools.com/church/
Bearbeitet von: - Quelle: Das Textbüro - Red. Landschau |