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Wachgerüttelt: US-Journalist schockiert mit Bildern vom verdrängten Krieg

Ein Zeichen gegen das Vergessen hat der US-amerikanische Journalist Russ Kick für diejenigen Soldaten gesetzt, die es nach offizieller Lesart der US-Regierung gar nicht gibt: tote Soldaten.


Schon zu Zeiten des ersten Irakkrieges hatte George Bush senior verlangt, Fotos von heimkehrenden Särgen in den Medien zu unterdrücken. Auch der jetzige Präsident behindert eine umfassende Berichterstattung über die Rückkehr der gefallenen Töchter und Söhne des Landes. Mit Hinweis auf einen Rechtsgrundsatz, der jedem US-Bürger den Zugriff auf offizielle Informationen von Behörden und Ämtern garantiert, hat Kick die missliebigen Bilder nun im Internet veröffentlicht.


Zu sehen sind über 300 Fotos von Särgen, die, mit dem Sternenbanner bedeckt, auf dem Luftwaffenstützpunkt Dover (US-Bundesstaat Delaware) umgeladen werden. Kick selber sieht seine Aktion als ein Signal gegen die Unterdrückung der Meinungs- und Medienfreiheit in den USA. Ziel seiner Website „gegen das Vergessen“ ist es nach Angaben des Betreibers, Text- und Bildmaterial zu bewahren, das Gefahr läuft, aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit zu verschwinden oder an anderen Stellen schwer zu recherchieren ist. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte findet das umfangreiche Archiv und weitere Informationen unter der Webadresse



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Bearbeitet von:   -  Quelle: Das Textbüro - Red. Landschau
 


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