Wechseljahre: Vortrag am Diakoniekrankenhaus gibt Tipps gegen Hitzewallung „Es gibt kein Allheilmittel gegen Probleme in den Wechseljahren, aber jeder Frau kann geholfen werden“, sagt Prof. Wolf Eicher, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde am Diakoniekrankenhaus Mannheim. Im vierten Teil der Seminarreihe „Diako InForm“ spricht der Gynäkologe unter anderem über Therapiemöglichkeiten für Menschen, die unter den Auswirkungen der Umstellung des Körpers in den Wechseljahren leiden.
„Rund 80 Prozent aller Frauen haben Schwierigkeiten, wenn die Produktion der Geschlechtshormone ausläuft“, rechnet der Fachmann. Zwar wechselt die Stärke der Beschwerden von Fall zu Fall, die Symptome aber sind in vielen Fällen gleich. Prof. Eicher: „Das Spektrum reicht von Hitzewallungen und Schweißausbrüchen bis zu einem Nachlassen der geistigen Vitalität.“ Hinzu kommen körperliche Auswirkungen. Im schlimmsten Fall kann der anhaltende Hormonmangel zu Knochenschwund (Osteoporose), Veränderungen der Haut und Harninkontinenz führen. Wenig bekannt ist zudem, dass die ersten Umstellungen des Hormonhaushaltes etwa mit dem 45. Lebensjahr beginnen können.
Prof. Eicher: „Die letzte Regelblutung tritt durchschnittlich nach dem 50. Lebensjahr auf.“ In der Folge gerät die Frau mehr oder weniger schnell in den Zustand eines Hormonmangels, welcher Alterungsprozesse auslöst. Dieser kann ohne größeres Risiko in einer individuell zugeschnittenen Therapie abgefedert werden, so der Fachmann des Diakoniekrankenhauses. Neben der medizinischen Begleitung gebe es zudem zahlreiche Möglichkeiten, die Auswirkungen der Wechseljahre durch ausgewogene Ernährung, Sport und positives Denken zu mildern.
Wer mehr wissen möchte bekommt weitere Informationen am Mittwoch, 21.04. um 19:30 im großen Saal des Mannheimer Diakonissenmutterhauses, Belchenstraße 1-5. Das Seminar setzt keine besonderen medizinischen Kenntnisse voraus. Bearbeitet von: Cornelius Bischoff - Quelle: Das Textbüro - Red. Landschau |