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Der Mensch im Mittelpunkt: Diakonie Mannheim bündelt Kräfte in der Region
 

Vernetze Strukturen sichern Qualität in Service und Pflege

Rat und Hilfe in beinahe allen Lebenslagen bieten rund 40 Einrichtungen unter dem Dach des Diakonischen Werkes in Mannheim. Mindestens doppelt so viele Initiativen aus Kirchengemeinden, sozialen Projekten und Selbsthilfegruppen stehen bereit, durch tätige Hilfe immer dort anzupacken, wo die Not am größten ist. „Tätige Hilfe ist unser Stichwort“, sagt Dekan Günter Eitenmüller. Gemeinsam mit den Leitern der evangelischen Altenheime und Sozialstationen im Mannheimer Stadtgebiet hat der 56-Jährige eine Allianz geschmiedet, zwischen den zahlreichen Organisationen, die sich dem Diakonie-Gedanken in der Quadratestadt verschrieben haben. Mit im Boot ist auch das Diakoniekrankenhaus Mannheim. Dort sorgt ein eigenes Koordinationsbüro für die Verknüpfung der Dienstleistung aller Anbieter in diesem Netz der verschiedensten sozialen Dienste und Partner.


„Patienten und Angehörige können sich künftig schon vor der Aufnahme in unsere Klinik über die Angebote von Hilfseinrichtungen informieren, die sich dem Gedanken der tätigen Nächstenliebe verpflichtet haben“, erklärt Krankenhaus-Geschäftsführer Peter Fischer: „Wir nehmen den Menschen die Sorge, wer sich nach ihrer Entlassung um den Haushalt kümmert, Besorgungen erledigt oder Pflegeaufgaben übernimmt.“ Selbstverständlich richte sich diese Beratung nicht ausschließlich an Patienten des Diakoniekrankenhauses. Peter Fischer. „Wir hoffen, mit unserem Angebot möglichst viele Menschen zu erreichen.“


Tatsächlich stehen die Chancen gut, dass sich das diakonische Netz Mannheim zu einem Vorbild in der Region entwickelt. Hauptargument in diesem Zusammenhang sind die hohen Qualitätsstandards diakonischer Einrichtungen. Peter Hübinger, Direktor des Diakonischen Werkes in Mannheim, erklärt: „Diakonie bedeutet, Menschen aus der selbstlosen Überzeugung christlicher Nächstenliebe zu helfen.“ Oft sei eine akute Krankheit nur das letzte Glied in einer Kette von Umständen, die sich aus dem Umfeld des Patienten ergeben. Hübinger: „Es ist wenig hilfreich, die Krankheit zu bekämpfen und die Augen vor der Ursache zu schließen.“ Die Initiatoren des Netzes stimmen überein, dass diese Form der ganzheitlichen Begleitung künftig auch als Wettbewerbsfaktor an Bedeutung gewinnt. „Wir sehen unser Angebot als unabhängige Drehscheibe von Dienstleistungen, in deren Mittelpunkt immer der Mensch steht“, ergänzt Dekan Eitenmüller. Schon heute sei abzusehen, dass die Mitarbeit im diakonischen Netz Mannheim mittelfristig zu einem Merkmal wird, für die Qualität von Pflege- und Hilfseinrichtungen in der Region.

Bearbeitet von:   -  Quelle: Das Textbüro - Red. Landschau
 


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