| *** Nachrichten aus dem DIAKOnetz *** | Würzburg: Große Doppelausstellung zeigt Werke von Tilman Riemenschneider Sanfte Linien, weiche Rundungen und fließende Gewänder aus hartem Stein sind Markenzeichen eines der bedeutendsten Bildhauer im ausgehenden Mittelalter. Leben und Werk von Tilman Riemenschneider würdigt die Stadt Würzburg in einer großen, sich ergänzenden Doppelausstellung. Anlass der Werkschau ist das 1300-jährige Jubiläum der Stadt. Die Ausstellungen auf der Festung Marienberg und im Museum am Dom sind bis zum 13. Juni für Besucher geöffnet.
Tilman Riemenschneider wurde um 1460 in Heiligenstadt geboren. Als 23-Jähriger lässt sich der Bildhauergeselle in Würzburg nieder. Weil Meister- und Bürgerrecht jener Zeit mit dem Ehestand verbunden sind, heiratet er 1485 die Goldschmiedswitwe Anna Schmidt. Diese bringt den Hof “Zum Wolfmannszichlein” in die Ehe ein. Das Anwesen, das heute die „Riemenschneider Weinstuben“ beherbergt, bleibt bis zu seinem Tod am 7. Juli 1531 die Wohn- und Arbeitsstätte des Künstlers.
Unter Kennern gelten die Werke Riemenschneiders als Inbegriff mainfränkischer Kunst. Seine neuartige Formgebung sorgte schon zu Lebzeiten für das Ansehen des Meisters. Interessenten bekommen weitere Informationen auf den Internetseiten der Ausstellung. Die Webadresse lautet: www.riemenschneider2004.de
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