Übersicht aller Meldungen der KW 12 im Jahr 2004 
  
Lebensfreude ist kein Privileg der jungen Generation  | mehr |
 
 „Im Alter werden Menschen vor allem eines“, sagt Prof. Dr. Achim Weizel, „alt.“ Der 63-jährige Internist ist ärztlicher Direktor am Diakoniekrankenhaus Mannheim. Und was sich wie eine Binsenweisheit anhört beschreibt tatsächlich eines der größten Probleme im Selbstverständnis vieler Senioren. Prof. Weizel: „Die meisten Menschen haben eine falsche Vorstellung davon, was Alter eigentlich bedeutet.“ Die Folgen dieses Missverständnisses sind vermeidbare Krankheiten, frühzeitig eingeschränkte Mobilität und ein deutliches Minus an Lebensqualität.  ...
 
 
  
Summe der Amputationen entspricht Einwohnerzahlen von Berchtesgaden und Calw  | mehr |
 
 Eine neue Volksseuche erwartet die Deutschen: Zucker. „In spätestens 20 Jahren wird jeder zweite Bürger der sogenannten Wohlstandsnationen an Diabetes mellitus leiden“, sagt Dr. Klaus Amendt. Der 48-Jährige zählt zu den führenden Experten auf dem Gebiet der Gefäßheilkunde, einer medizinischen Disziplin, die sich unter anderem darauf spezialisiert hat, Verstopfungen in feinen Blutadern aufzulösen, beziehungsweise operativ zu umgehen.  ...
 
 
  
Nicht nur im Alter: Saft, Mus und Pillen liefern wertvollen Beitrag zu gesunder Ernährung  | mehr |
 
 „Ich esse meine Suppe nicht! Nein, meine Suppe ess ich nicht!“, und die Folgen sind bekannt. Schon 1847 warnte der Frankfurter Nervenarzt Heinrich Hoffmann die Leser seines „Suppen-Kaspar“ vor den Gefahren unzureichender Ernährung. Zwar war die Geschichte zunächst als Ergänzung des Bilderbuches vom „Struwwelpeter“ gedacht, am Wahrheitsgehalt der Erzählung jedoch haben die letzten 157 Jahre wenig geändert, sagt Prof. Achim Weizel. ...
 
 
  
Prof. Achim Weizel: Alarmsystem "Durst" versagt oft im Alter  | mehr |
 
 „Hilfloser Rentner verdurstet in Pflegeheim.“ Schlagzeilen wie diese sind nicht nur im Sommerloch geeignet, das Interesse der Leser zu wecken. Immer wieder kommt es vor, dass Mediziner nach dem Ableben alter Menschen einen Mangel an Flüssigkeit als Todesursache ausmachen. In der Folge erhebt sich eine Welle der Empörung gegen scheinbare Nachlässigkeiten in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Prof. Achim Weizel warnt vor vorschnellen Schlüssen: „Das Alarmsystem „Durst“, mit dem unser Körper auf das Fehlen von Flüssigkeit hinweisst, kann im Alter versagen.“  ...
 
 
  
Angstgefühle überflüssig: Neuer Computer-Tomograph arbeitet schmerzfrei und schnell  | mehr |
 
 „Eigentlich bin ich ja ganz gesund“, witzelt TV-Entertainer Harald Schmidt in seinem Medikamenten-Werbespot, „Wenn da nur nicht dieses Ziehen wäre“. Und die Pointe trifft, denn im Grunde fühlen sich die meisten Deutschen gesund, wäre da nicht die Unsicherheit, ob sich nicht vielleicht doch ein heimlicher Krankheitsherd in Magen und Darm auf seinen Ausbruch vorbereitet.  ...
 
 
  
Magnetdiagnose zeigt spannende Bilder von der "Reise ins Ich"  | mehr |
 
 Neue "Körperwelten" zu entdecken gibt es im Diakoniekrankenhaus Mannheim. Doch irrt, wem bei diesem Stichwort die plastinierte Leichensammlung des Heidelberger Pathologen Günther von Hagen einfällt. "Unser Magnetresonanztomograph (MRT) ermöglicht faszinierende Ausflüge, selbst in die hintersten Winkel des menschlichen Körpers", sagt Dr. Karin Post. Vor knapp einem Jahr war die Radiologin mit einer eigenen Röntgenpraxis am Diakoniekrankenhaus eingezogen.  ...
 
 
  
"Vernetzte Versorgung" spart Zeit und Geld   | mehr |
 
 Jutta Koch hat Schmerzen. Der Hausarzt hatte die 32-Jährige nach einem Sturz von der Leiter in die Röntgenpraxis am Mannheimer Diakoniekrankenhaus überwiesen. Was an anderen Kliniken mit aufwendigen Terminabsprachen, langen Fahr- und Wartezeiten verbunden wäre, ist in der Speyerer Straße nach wenigen Minuten erledigt: Hausarzt, Radiologe und Krankenhausärzte arbeiten Tür an Tür. ...